trainerLogo04
ESV Börßum

Anstrengend aber verkraftbar
10 Stunden Tennisunterricht in 2 Tagen

31.08.2007 In der Abschlussbesprechung der vielen Tennislektionen äusserte sich der weibliche Tennisnachwuchs vom ESV sehr zufrieden mit dem vielen nützlichen Übungen und Ratschlägen, die von mir für die Zukunft mit auf dem Weg gegeben wurden.
“Es war schon anstrengend, aber verkraftbar. Gut, dass erklärt wurde, warum dieses oder jenes zu tun wäre. Ich habe gar nicht gewusst, dass ich mit einer Hand Rückhand spielen kann.” So oder ähnlich waren die Meinungsäusserungen der Teilnehmerinnen.Boerssum102
Miri fand die Idee einer Mannschaftskasse ziemlich schlecht, da für jeden Doppelfehler 50 Cent eingezahlt werden sollte. Andere kritisierten, dass für das Zu-spät-kommen pro Minute 20 Cent fällig wären. Allerdings wären einige Vorschläge für die Verwendung des Inhalt dieser Kasse durchaus bedenkenswert. Auf den Hinweis, dass Oma oder Opa auch in diese Kasse einzahlen könne, folgte der Vorschlag, dass es besser sei, wenn beide einzahlen würden. Es ist anzunehmen, dass Sponsoren, auch aus dem nichtverwandschaftlichen Bereich, freudig begrüsst würden.

TeamBone02

Friderike Ränger, Miriam Hauck, Larissa Jacobi, Helmut Plieth, Annika Herwig, Jana Grabenhorst, Britta Wagener, Martin Bone

Ich war nach einem ersten Augenschein über das Potential der Spielerinnen ziemlich überrascht. Nach den Erzählungen des Spiritus Rectors, Martin Bone, der das Angebot des NTV Kreisverband Wolfenbüttel organisiert hatte, waren die Erfolge der jungen Damen eher unter dem Titel “Erfahrungen sammeln” zu finden.
Boerssum202
So war besonders erstaunlich, dass von sechs Teilnehmerinnen fünf davon in der Lage waren die Schlaufe hinter dem Rücken beim Aufschlag richtig hin zu bekommen, was ansonsten vielen weiblichen Wesen enorme Schwierigkeiten verursacht. Ebenfalls bemerkenswert die läuferischen Fähigkeiten, die nun einmal beim Tennis besonders wichtig sind. Die gezeigte Beweglichkeit lässt darauf schliessen, dass der Sportunterricht in der Schule oder sportliche Eltern für diese immer weniger häufige Eigenschaft verantwortlich sind. In einer Zeit des allgemeinen Bewegungsmangels nahezu sämtlicher gesellschaftlicher Schichten eine lobenswerte Erscheinung.

Das gesamte positive Erscheinungsbild scheint, durch die ausgesprochen harmonische Stimmung im zwischenmenschlichen Bereich, für zukünftigen sportliche Erfolge eine Garantie zu sein. Eine verschworene Gemeinschaft wie diese “jungen” Damen zu sein scheinen, eignen gut als Vorbild für die Individualsportart Tennis, auch als Mannschaftssport.

 

Bor30209.09.2007 Bei nahezu trockenem Wetter klang das Projekt “Tennisferiencamp 2007” mit drei Kindern vom ESV aus.

An diesen zwei Tagen war der allerjüngste Teilnehmer des gesamten Projekts, Jan-Hendrik Meyer, nicht zu bremsen.
Der Spross eines Lehrerehepaars, aktiver Besucher einer Kindertagesstätte, kam erstmalig mit Tennisball und -schläger in Berührung. Klar, dass hier in erster Linie die Schulung der koordinativen Fähigkeiten im Vordergrund standen und der Tennisschläger erst in zweiter Linie eingesetzt wurde.
Mit riesiger Begeisterung bewegte er unermüdlich Bälle, die ihm von Martin Bone und Klaus Berge mit viel Geduld präsentiert wurden. Nach Ende des Unterrichts liess er sich nehmen während einer Stunden seinem Vater das Gelernte vor zu führen.

Bor102Jan Ränger und Lukas Wehe waren da schon ein wenig weiter. Bei Jan war unverkennbar, dass bereits Tennistraining genossen wurde. In 10 Stunden wurde ihm die einhändige Rückhand nahe gebracht. Mit einigem Geschick brachte er die Bälle auf diese für ihn neue Art über das Netz.
Erste Erfolge auch bei ersten Versuchen zu einem angeschnittenen Aufschlag zu kommen. Wenn er die Vorhand immer so schlagen würde wie im nebenstehenden Photo, dann wird er für diesen Schlag alsbald einen Waffenschein benötigen. Bei der Verbesserung seiner läuferischen Fähigkeiten steht einem erfolgreichen Leben als Tennisspieler nichts im Wege.

bor202Lukas als Mittelstürmer bei den E-Junioren steht dann irgendwann die Entscheidung an, will ich am Montag meine Schrammen vom Fussball pflegen oder soll ich besser tennisspielen gehen. Fussballtraining ist für zukünftige Tennisspieler eine solide Grundlage für beste Beweglichkeit und kämpferischer Einstellung. Beide Jungen haben sich ordentlich in den Unterricht hinein gekniet und können viele positive Erfahrungen mitnehmen.

Mir als Initiator der erstmaligen Durchführung eines 5-stündigen Blocktrainings pro Tag während der Ferien bleibt die Gewissheit, dass mit den engagierten Funktionären der Vereine die nachlassende Begeisterung für das Tennis gestoppt werden kann.
Äusserungen der Jugendlichen lassen darauf schliessen, dass das Angebot von Kreisverband ein Erfolg war und wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren fortgeführt wird. 

 

pelogo
[Portal] [Privat] [Theorie] [Praxis] [Aktivitäten] [Termine] [Sichtung] [ESV Börßum] [Training]