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Geschichten

Die hier geschilderten Geschichten sind zum Teil selbst erlebt oder von anderen berichtet worden. Alles hat so stattgefunden, wobei die Namen verändert worden sind, um niemanden nahe zu treten.

 

Geschichten, die das (Tennis)Leben schreibt

Berner Hallen-Tennismeisterschaften im Jahr X. Eric, über zwei Meter gross. X-maliger Schweizer Meister in Leichtathletikdiszipinen muss gegen Jean antreten, der gut zwei Köpfe kleiner ist. Vor Spielbeginn geht Jean’s Ehefrau an Eric vorbei, der gerade einen guten Freund erklärt: “Ich habe noch nie gegen einen Raucher verloren”. (Man staune, dass bereits vor 20 Jahren gegen das Rauchen argumentiert wurde).
Die Angetraute von Jean berichtete ihrem Ehemann über das eben Gehörte. Jean war zu dieser Zeit noch ein eifriger Raucher und sofort hochmotiviert besagtem Eric zur ersten Niederlage zu verhelfen.
Der Riese Eric war ausserdem noch sehr stolz, dass ihn niemand (seiner Meinung nach) wegen seiner enormen Reichweite überloben könne. Jean als ausgebuffter Stratege übte so lange bis er über Eric hinweg kam, spielte die Bälle direkt auf den Körper von Eric, der nicht schnell und weit genug zur Seite treten konnte. Er vermied die direkten Punkte, liess Eric die Fehler machen und schickte Ihn von einer Ecke in die andere. Eric musste laufen, was ihn dann zum Ausruf brachte “Hör auf mit dem Quatsch. Du bist hier nicht der Tennislehrer, sondern mein Gegner”.

Das Spiel war in zwei Sätzen beendet. Jean bedankte sich fürs Mitspielen und bemerkte “So, mein Freund, heute hast Du gegen einen Raucher verloren. Und die Moral von der Geschicht’, reize deine Gegner nicht.

 

R4 Turnier an einem See im Umland der Stadt. Im Viertelfinal führte die Spieler Kurt bereits mit einem Satz 6:0 und 4:1 im Zweiten. Beim Seitenwechsel meinte er seiner Frau mitteilen zu müssen, dass sie nach Hause gehen solle und den Spargel kochen möge. Sein Gegner Fritz konnte diesen Auftrag ebenfalls hören und beschloss, gemein wie Tennisspieler nun eimal sind, dass der liebe Kurt den Spargel verkocht auf den Tisch bekommen sollte. Fritz lief, kämpfte und erspielte sich den zweiten Satz. Er gewann das Spiel und Kurt bekam der verkochten Spargel und eine Standpauke seiner Köchin.

 

Das jährliche R4 Turnier in Spiez fand immer unter ähnlichen Umständen statt. Turnierbeginn am Mittwoch. Gleichen Tages hat der Bauern der angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen ringsherum Gülle verteilt, damit es den Tennisspielern ordentlich stinken solle. Nicht nur der Gestank war ein Problem, sondern die vom Geruch angezogenen Bremsen setzten den Turnierteilnehmern zu. Irgendwie konnte der Eindruck entstehen, dass ein Bauern das Tennis nicht sonderlich liebte.

 

Eine nette Geschichte in neuerer Zeit. Tanja engagiert sich in ihrem Verein bei den Punktspielen. Erika, ihre Gegnerin, geschult in psychologischer Wettkampfpraxis, grüsst Tanja “ Ich heisse Erika und bin Triathletin”. Tanja, keines Falls geschockt, erwidert mit ihrem freundlichsten Gesicht, “ich bin Tanja und mache einmal in der Woche Skigymnastik das ganze Jahr”.

pelogo
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